Ohne Dich ist Weihnachten doof!
Für meine Maus

Hallo liebe Maus,

 ich habe gedacht ich mache dieses Jahr mal etwas neues, und deswegen entsteht hier dein persönlicher Adventsblog!

 

Jeden Tag geht hier das nächste Türchen automatisch auf (online).

 

Ich hoffe es gefällt dir!

 

In liebe dein Hase! 

3.12.09 22:15


Türchen 1:

Der Hof:

"Ohhh", staunte die kleine Maus, als sie in durch das kleine Loch in der Mauer in die Hof geschlichen war. Alles war fremd und neu, die kleine Maus wusste nicht ob sie Angst oder Neugierde verspürte. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem.

Sie war überwältigt von all den großen Gebäuden, den vielen Geräuschen, die zum Teil sehr bedrohlich klangen, aber vorallem überwältigten sie die vielen neuen Gerüche, welche wie ein Regenschauer auf sie hereinprasselten. Wie erstart, nicht fähig sich zu bewegen, stand sie in dem großen Hof und merkte nicht, das von links große, bedrohliche Füße auf sie zukamen. Im letzten Moment, als sich der Schatten der Schuhe über sie lege, wurde ihr die Gefahr bewusst und sie huschte im letzten Moment ein gutes Stück nach vorne.

Wieder hellwach und Aufmerksam merke sie, das sie in die Falsche Richtung ausgewischen war und nun von allen Seiten Schritte zu hören und sehen waren, welche sich schnell auf Sie zu bewegten.

Die kleine Maus war flink und wich geschickt allen Hinternissen aus, doch nach kurzer Zeit war sie erschöpft und inzwischen so weit in der Menschenmenge das sie nicht mehr wusste aus welcher Richtung sie eigentlich gekommen war. Noch immer musste sie vielen bedrohlichen großen Füßen ausweichen, als sie plötzlich eine kleine fiebsende Stimme hörte: "hey du da, hier rüber!" ohne zu eine Ahnung zu haben, wer diese piepsige Stimme war, folgte sie ihr.

Vorbei an den vielen Füßen, denen sie immer wieder ausweichen musste und die sie manches Mal beinahne erwischt hätten, lief sie der Stimme nach, welche ihr immer noch zurief: "Hier lang, du hast es gleich geschafft, schnell!".

Auf einmal war es still. Die kleine Maus war in einen dunkels Loch gelaufen, wo eine grade zu himmliche Stille herrschte.

Und wie es weiter geht mit der Maus, das erfahrt ihr Morgen.

3.12.09 22:11


Türchen2:

Eine interessante Begegnung:
Langsam gewöhnten sich die Augen der kleinen Maus an die tiefe Dunkelheit die in dem Loch herrschte. Doch was war das? Neben dem Eingang des Lochs hörte sie etwas rascheln. „Ist da jemand?“ fragte die kleine Maus, deren Herz immer noch am rasen war. „Gestatten, Sir Phillip von Schönburg“, erwiderte eine leicht piepsige Stimme aus der Ecke neben dem Eingang.  Die Gestalt aus der Ecke trat hervor und nun erkannte die kleine Maus, dass es sich um einen Hamster handelte.  „Du bist wohl zum ersten Mal in der Stadt oder?“ fragt der Hamster obwohl er die Antwort schon zu kennen schien. „Ja, aber woher..“ probierte die kleine Maus zu antworten, doch der Hamster unterbrach sie bevor sie ihren Satz beenden konnte. „Niemand nimmt den Weg der auf dem Marktplatz endet, außer dieser jemand ist verrückt und lebensmüde, oder, eben wie du, zum ersten Mal in der Stadt.“, antwortet der Hamster mit einem wissenden Tonfall. Die kleine Maus war verunsichert und fragte zögerlich: „Woher wissen Sie eigentlich so viel über diese Dinge Sir Phil..hmmm“ „Sir Phillip von Schönburg“ ergänzte sie der Hamster mit einem grimmigen Blick.
Und wie es weitergeht,

Das erfährst du Morgen mein kleiner süßer Schatz !

3.12.09 21:06


Türchen 3:

Sir Phillip von Schönburg: „Oh entschuldigen Sie bitte Vielmals Sir Phillip von Schönburg, ich wollte nicht unhöflich sein, ich bin nur noch sehr aufgeregt und da…“ „Kein Problem“, wurde die kleine Maus abermals von dem Hamster unterbrochen. „Ich würde vorschlagen du ruhst dich erst einmal etwas aus und beruhigst dich während ich dir etwas von mir erzähle, danach kannst du mir von dir erzählen, ich weiß ja noch nicht einmal deinen Namen.“, sagte der Hamster, welcher nun wieder viel netter klang als zuvor. „Alle nennen mich „kleine Maus““, erwiderte die kleine Maus flink. „Ein etwas seltsamer Name wie ich finde, aber mir soll es Recht sein.“, entgegnete der Hamster etwas verwundert. „Die von Schönburgs“, begann der Hamster zu erzählen, „leben bereits seid duzenden von Generationen in dieser Stadt. Bereits mein Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater lebte hier, auch wenn es damals die Stadt noch nicht gab, sondern nur das Schloss Schönburg. Die Stadt wurde erst vor ca. 100 Jahren erbaut. Damals hier, wo heute die Stadt ist nur ein paar Hütten, von den Bauern, die die Felder bestellten. Ich und meine Familie sind solange es überliefert ist, immer mit der Königsfamilie verbunden gewesen, wir sind sozusagen die höchsten Tiere am Hof. Ich verbringe im Moment die meiste Zeit mit Prinzessin Karoline. Oder sagen wir lieber ich verbrachte die meiste Zeit mit ihr bis zu dem Tag des großen Unglücks.“, abrupt hörte der Hamster auf zu reden und schwieg. „Welches große Unklück“, fragt die kleine Maus bestürzt.
3.12.09 21:29


Türchen 4:

Das große Unglück


Mit ernster Miene begann der Hamster zu erzählen: „Es ist schon fast 3 Jahre her als ich die Prinzessin das letzte Mal gesehen habe. Es war ein schöner Frühlingstag und die Prinzessin nahm mich mit auf einen ihrer Ausritte. Sie ritt oft aus musst du wissen. Wir ritten wie schon so oft zu dem kleinen See, hinter dem Hügel auf welchem die Sonne untergeht. An diesem Tag war es sehr warm und die Blumen, Bäume und Büsche begannen neue Blätter und Blüten zu bilden. Als wir an dem See angekommen waren, breiteten wir unsere Decke aus und machten ein Picknick. Dabei fütterten wir die Enten mit Brotkrümeln, welche diese mit lautem Schnattern verspeisten. Der Tag hätte nicht schöner sein können, wir lagen in der Sonne und genossen die warmen Strahlen der Sonne und fühlten wie wir nach einem sehr strengen Winter wieder aufzutauen schienen. Auf einmal wurde die Stille des Moments unterbrochen. Man hörte Pferde Hufe, bestimmt ein Dutzend, welche schnell näher kamen.“

7.12.09 20:22


Türchen 5:

Vorsicht ist die Mutter der Porzellan Kiste?

„Wir waren uns sicher, das außer uns beiden niemand geplant hatte aus zu reiten, da quasi alle in der Stadt damit beschäftigt waren die Schäden des Winters möglichst zügig zu reparieren. Schnell rollte die Prinzessin die Picknickdecke zusammen, mit allem was darauf war und wir duckten uns hinter einen großen, für die Jahreszeit erstaunlich, dicht bewachsenen Busch. Das Pferd der Prinzessin war zum Glück ebenfalls außer Sichtweite, da wir es ein Stück weg auf einer großen Wiese angebunden hatten. “ Der Hamster war sichtlich bewegt von diesen Erinnerungen und machte eine kurze Pause. „Alles in Ordnung?“, fragte die besorgte aber zugleich gespannte kleine Maus.  „Es geht schon, aber Danke der Nachfrage“, erwiderte der Hamster und fuhr mit dem erzählen fort. „Gespannt und zudem Ängstlich warten wir verborgen hinter dem Gebüsch auf das Eintreffen der Pferde und deren Reitern. „Wer mag das nur sein?“, fragte die Prinzessin mich mit flüsternder Stimme. „Ich weiß es nicht eure Hoheit, aber wir werden es gleich wissen.“, antwortete ich ihr und probierte dabei meiner Stimme einen beruhigenden Klang zu verleihen, was mir auf Grund meiner Anspannung allerdings nicht sonderlich gut gelang.

7.12.09 20:22


Türchen 6:

Freund oder Feind?

„Es war soweit, die Pferde waren so nah, das wir ihr Schnaufen hören konnten. Wir hörten wie die Reiter abstiegen, jeder mit einem lauten Plumps. Waren es fünf? Oder doch sechs? Vielleicht auch noch mehr, eventuell waren noch einige von Ihnen zu Pferd? Wir wagten uns nicht zu bewegen geschweige denn zu Atmen und den Kopf zu heben und zu schauen wer die fremden waren schon gar nicht. Wir hörten wie sie Reiter herum liefen, anscheinend hatten sie vor hier zu Rasten, denn ihre Pferde waren lautstark am Teichwasser trinken.  Klirr, Quietsch, Rumps, wir hörten Rüstungen zu Boden fallen. Es musste sich bei den Fremden also um Ritter handeln, soviel wussten wir wenigstens schon mal. “

7.12.09 20:23


Türchen 7:

Auf leisen Sohlen


„Es wurde mit der Zeit stiller. Die Pferde schienen zu schlafen und auch von den Rittern war nichts mehr zu hören als ein leises Schnarchen. Ich sah die Prinzessin an und wir nickten uns zu.“ „In Ordnung, riskieren wir vorsichtig eine Blick“, sagte die Prinzessin leise und deutete mir das wir links am Busch vorbei schauen sollten. „Vorsichtig schlichen wir auf das linke Ende des Buschs zu und lugten um die Ecke. Auf der Wiese wo noch vor kurzem unsere Picknickdecke gelegen hatte herrschte nun ein Heiden Chaos. Alles lag Kreuz und Quer, Satteltaschen, Rüstungsteile und zwischendrin immer mal eine schlafende Gestalt. Die Pferde waren an einen Baum gebunden und schienen ebenfalls zu schlafen. Aber eines Stand nun fest, diese Männer am See waren Fremde. Weder ich noch die Prinzessin hatten diese Leute jemals gesehen. Wir sahen uns kurz an und beschlossen ohne dass auch nur ein Wort gewechselt werden musste und leise und vorsichtig auf den Weg zurück zum Schloss zu machen. Wir gingen also wieder hinter den Busch packten die Picknickdecke vorsichtig und leise unter den Arm und schlichen vorsichtig durch das kleine Wäldchen hin zu der Wiese auf der wir unser Pferd angebunden hatten. Als wir außer Hörweite der Fremden waren fragte mich die Prinzessin: „Was denkst du wer diese Leute waren?“ nach kurzer Überlegung antwortet ich ihr: „Eurer Hoheit, ich weiß zwar nicht wer diese Männer waren, aber ich fühle das sie böse sind“ „Da fühlst du richtig du Ratte!“, eine laute furch erregende Stimme ertönte hinter uns. Keiner von uns hatte ihn kommen gehört, aber wir wussten dass es einer der Ritter sein musste und rannten los. Die Zweige peitschten uns ins Gesicht  und wir stolperten mehr als wir liefen. Dann, endlich sahen wir das rettende Pferd, doch was war das? Wie konnte das nur sein?“

7.12.09 20:42


Türchen 8:

Der fliegende Hamster


„War das Pferd versteinert?“, fragte die kleine Maus erstaunt. „Nein, nein, du hast wohl zu viele Märchen gehört!“, sagte Sir Phillip von Schönburg mit einem Kopfschütteln. „Mag sein“, erwiderte die Maus. „Nun lass mich bitte weiter erzählen…. . „Also, wir sahen unser Pferd, doch es war nicht allein! Neben ihm stand einer der Ritter und hielt es fest. Das Pferd  spürte dass dieser Ritter böse ist und bäumte sich wieder und wieder auf. Doch es half nichts. Die Prinzessin sah mich traurig an und sagte: „Es tut mir leid was ich jetzt tun muss, aber es ist die einzige Chance. Hol Hilfe und finde mich!“ „Was habt ihr Ahhhhhhhhhhhhhhhhh, meine Worte verstummten in einem Schrei“ „Oh mein Gott, was ist gesehen?“, fragte die Maus, der die Anspannung deutlich anzusehen war. „Ich flog durch die Luft, die Prinzessin hatte mich genommen und hoch in die Luft geworfen. Ich bereitete mich innerlich bereits auf mein Ende vor, denn einen Aufprall aus dieser Höhe kann ein Hamster wie ich nicht überleben, als es plötzlich einen lauten Platscher gab und mir auf einmal alles klar wurde. Die Prinzessin wollte nicht das die Ritter auch mich gefangen nahmen und sah als einzigen Ausweg mich in den Fluss zu werfen, damit ich eine Chance hätte zu entkommen. Als ich wieder auftauchte sah ich noch wie die Ritter die Prinzessin eingeholt hatten und sie packten.“

14.12.09 17:40


Türchen 9:

Hamster auf Reisen


„Die Strömung im Fluss war stark, rapide riss mich der Fluss mit sich, zum Glück können alle Hamster der von Schönburg gut schwimmen, wir haben sogar schon diverse Schwimmwettbewerbe gewonnen… . Ich lies mich für eine Weile von dem Fluss mitreißen bis ich der Meinung war, weit genug von den Rittern weg zu sein. Ich schwamm was das Zeug hält bis ich das Ufer erreichte. Ich fühlte mich wie nach einer Fahrt in der Königlichen Hamsterbahn, die hat 4 Loopings! Am sicheren Land angekommen schüttelte ich mein Fell aus und probierte mich sogleich zu orientieren, denn es galt keine Zeit zu verlieren. Die Gegend kam mir zu Glück bekannt vor,  ich war hier mit der Prinzessin schon einige Male bei einem Ausritt vorbei gekommen. Doch von hier unten sah alles etwas anders aus. Ich kletterte auf einen kleinen Baum in der Nähe, um weiter in die Ferne blicken zu können. Als ich oben war, wusste ich in welche Richtung mich mein Weg führen würde, aber es gab ein Problem.“

14.12.09 17:40


Türchen 10:

Der Weg


„Ich konnte die Stadt sehen, doch der Weg war weit. Mit einem Pferd hätte man es in einer guten Stunde schaffen können, doch für einen Hamster war das Gelände eine Tortur. Hohes Gras, ein Wäldchen und vor allem begann es langsam zu dämmern, Jagdzeit.“ „Ah so du meinst die vielen großen Tiere, die eine Vorliebe für Kleintiere wie uns haben?“, fragte die Maus, welcher die Angst bei diesem Gedanken anzusehen war. „Genau die! Die Füchse, Wiesel und das ganze andere Kleintier verspeisende Gesindel! Ich stand vor einer schweren Entscheidung, für die Prinzessin zählte jede Minute, umso mehr Vorsprung die Ritter hätten umso geringer wäre die Chance diese einzuholen. Auf der anderen Seite würde ich, wenn ich jetzt los lief in einen sicheren Tod laufen und im Magen eines Raubtiers laden. Ich entschied die Nacht auf dem Recht sicher zu wirkenden Baum zu verbringen und bei Anbruch des Tages auf zu brechen. Ich wollte den Weg unbedingt schnell schaffen, denn ich machte mir große Sorgen um die Prinzessin“

14.12.09 17:41


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